Konsortialtreffen an der THI

am 02.02.2026 in Ingolstadt

Am 2. Februar 2026 fand das jährliche Projekttreffen aller Konsortialpartner mit dem Projektträger in den Räumlichkeiten der THI statt. Nach Abschluss der Entwicklungsphase konnte mit Hilfe des im Projekt entwickelten digitalen Zwillings bereits die gesamte Software-Kette inklusive aller wesentlichen Schnittstellen demonstriert werden. Basierend auf einem Simulationsszenario wurden hierzu Sensordaten emuliert und von den Trackingalgorithmen verarbeitet. Die resultierenden Zustandsschätzungen wurden über die Datencloud an die Prädiktionsalgorithmen übertragen. Anhand einer Prädiktion von möglichen Trajektorien erfolgte die Bewertung des Szenarios als sicherheitskritisch, gefolgt von einer Visualisierung der Warnung sowohl in der Nutzer-App als auch im Frontend der Datencloud. Für das verbleibende Projektjahr ist geplant, die Algorithmen in der realen Anwendung zu testen und zu optimieren, um die Funktionalität auch in Realtests nachweisen zu können.

© Fraunhofer IVI

 


 

Update der Verkehrsdatenplattform und neue URL

Die cloudbasierte Verkehrsdatenplattform Trajectory Trace, die im Rahmen des Forschungsprojektes durch "TechHub by efs" erstellt wird, gibt es jetzt in einer neuen Version und unter einen neuen URL: city.app.sdk-cloud.de

Zahlreiche Features verbessern die Performance und Nutzbarkeit:

  • Die Datenbank wurde überarbeitet. Alle Informationen und Positionen eines Verkehrsteilnehmers werden komprimiert am Verkehrsteilnehmer als protobuf gespeichert werden.
  • Rohdaten können somit nach erfolgreicher Verarbeitung gelöscht werden. Der Speicher wird um ~90% im Vergleich zu vorher und um ~80% im Vergleich zu Rohdaten im csv-Format entlastet.
  • Verkehrsteilnehmer und Ampeln laufen jetzt 100% synchron.
  • Individuelle Karten können im geojson bzw. OpenDRIVE Format für Detailanalysen hinzugefügt werden.
  • Die Visualisierung wurde optimiert, sodass Verkehrsteilnehmer und Ampeln direkt beim Start geladen werden.
  • Events können nun sowohl manuell als auch über den MQTT-Broker automatisiert angelegt werden.

Dank gilt unseren DISRUPT-Partner, die uns im Rahmen des Forschungsprojekts mit Anforderungen und Ideen unterstützen.

 


Digitaler Zwilling im DISRUPT-Projekt: Echtzeitsimulation von Verkehrssensoren

Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dem digitalen Zwilling, der im Rahmen von DISRUPT entwickelt wird. Der digitale Zwilling umfasst insbesondere eine echtzeitfähige und physikbasierte Simulation von verschiedenen Sensortypen: (1) gewöhnliche Kameras zur Aufzeichnung von Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichts, (2) Infrarotsensoren zur Aufzeichnung von Wellenlängen im Infrarotbereich und (3) Radarsensoren. Daneben wird außerdem eine Simulation von Datenübertragungsdauern und eine makroskopische Verkehrssimulation in den digitalen Zwilling integriert.
All dies ermöglicht das Ersetzen der entsprechenden Komponenten im realen System durch virtuelle Duplikate, sodass durch die Anbindung des Trackingalgorithmus einerseits und der Prädiktion über die Cloud-Plattform andererseits eine vollständige virtuelle Kopie des realen Systems entsteht. Dadurch werden die initiale Entwicklung, das Testen sowie die Optimierung des Gesamtsystems und einzelner Komponenten vereinfacht.
Das Video zeigt ein Beispielszenario mit PKWs als Verkehrsteilnehmer, aber DISRUPT ist nicht auf PKWs beschränkt. Durch die Anbindung der trafficpilot App an die Cloud-Plattform steht das System grundsätzlich jedem Verkehrsteilnehmer zur Verfügung, der die App nutzt. Insbesondere können so auch VRUs wie zum Beispiel Fahrradfahrer vor aufkommenden Gefahrensituationen gewarnt werden.

 


Erstes Jahrestreffen am Fraunhofer-Anwendungszentrum

am 23.01.2025 in Ingolstadt

Im Januar fand das erste Jahrestreffen unter Beteiligung des Projektträgers in den Räumlichkeiten des Fraunhofer-Anwendungszentrums statt. Bei diesem Treffen wurde unter anderem die im ersten Projektjahr erarbeitete Systemarchitektur zur Vernetzung aller Teilsysteme vorgestellt. Auch die aktuellen Stände zur Konzeption der Tracking- und Prädiktionsalgorithmen sowie der Datencloud, der Nutzer-App und des digitalen Zwillings wurden vorgestellt. In der zweiten Tageshälfte stimmten die Konsortialpartner letzte offene Punkte zum Abschluss der Konzeptionsphase, sowie den weiteren Arbeitsplan zur Umsetzung der Konzepte in der nun anstehenden Entwicklungsphase ab. 

Gruppenbild vom ersten Jahrestreffen 2025



Halbjährliches Projekttreffen

am 10.07.2024 in Ingolstadt

Im Rahmen des halbjährlichen Zwischenmeetings wurden gemeinsam mit allen Partnern letzte Feinabstimmungen hinsichtlich der anvisierten Systemarchitektur und der Schnittstellen zwischen den Teilmodulen diskutiert. Des Weiteren wurden erweiterte Einsatzmöglichkeiten des digitalen Zwillings, Synchronisierungsfragen zwischen Handy-App und Sensorboxen sowie geeignete Kritikalitätsmetriken gemeinsam erarbeitet. Hierauf aufbauend werden in den nächsten Monaten die Konzepte für Tracking, Prädiktion, Cloud- und Userbackend sowie den digitalen Testfeldzwilling detaillierter ausgearbeitet.

Zwischenmeeting Disrupt